12. November 2017

GdP – Kreisgruppe Bodensee

Konstanz – Radolfzell – Singen – Friedrichshafen

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12. November 2017 | Bereich: Allgemein, Leitartikel | | Drucken |
Bürger- und Polizeiball- noch Plätze frei!

Für den Bürger- und Polizeiball mit der Galaband Südlich von Stuttgart und den Ausnahmeartisten Sabrina und Blub sind noch Plätze verfügbar! Bestellungen und Platzreservierungen sowie Rückfragen aller Art bitte über Christian Baier, Telefon +49 170 4657819 oder per Email an die Kreisgruppe: mailto:GdP-Kreisgruppe-Bodensee(@)email.de !
Über die Firma Zehrer wird am Abend neben den üblichen Getränken eine kleine Karte angeboten. Ein unverbindlicher Vorabauszug zur Ansicht:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Es gibt keine Vorverkaufsstelle am GZH für uns. Eintritt am Abend ist aber dennoch direkt über die Kreisgruppe möglich! Einfach mal anrufen, (kurzfristiger Rückruf garantiert solange die Rufnummer nicht unterdrückt wird)


12. November 2017 | Bereich: Allgemein, Polizeibälle Bodensee, Veranstaltungen | | Drucken |

11. November 2017

BMI lässt Polizistenfamilien im Stich

Jörg Radek, Vorsitzender der GdP-Bundespolizei

Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) kritisiert die hartnäckige Weigerung des Bundesinnenministeriums (BMI), Familien von Polizeibeamten zu unterstützen, wenn die Beamten zu Einsätzen außerhalb ihres Dienstbereichs fahren müssen.

Das zuständige Bundesfamilienministerium hatte gegenüber dem Innenministerium die Erstattung von zusätzlichen Betreuungskosten für Kinder und pflegebedürftige Angehörige von Polizistinnen und Polizisten im Einsatz für zulässig und wegen der hohen Belastung der Bundespolizei für wünschenswert erklärt.

Das Bundesgleichstellungsgesetz (§ 10 Abs. 2 S. 4) sieht dazu vor, dass Beschäftigte des Bundes bei Fortbildung, dienstlicher Ausbildung oder Dienstreisen zusätzlich anfallende Betreuungskosten geltend machen können. Die Bundesfamilienministerin will deshalb Polizisten, die zu auswärtigen Einsätzen ausrücken müssen, nicht schlechter behandelt sehen als einen Ministerialbeamten, der auf Dienstreise geht. Das für die Bundespolizei zuständige Bundesinnenministerium jedoch will die Polizistenfamilien aber nicht unterstützen und stellt sich auch gegen eine entsprechende Forderung der Bundespolizeiführung.

„Für die Kolleginnen und Kollegen ist die Frage: ‚Wohin so schnell mit Kindern oder der pflegebedürftigen Oma?‘ bei kurzfristig angeordneten Einsätzen ein regelmäßiges Problem. Um auf die Schnelle eine Betreuung sicherzustellen, fallen oft hohe Kosten an, die über die alltäglichen Betreuungskosten hinausgehen“, begründet Jörg Radek, Vorsitzender der GdP in der Bundespolizei, die Forderung seiner Gewerkschaft. „Das Gesetz lässt eine Entlastung der Polizistenfamilien zu, das bestätigt auch die Familienministerin – nur de Maizières Ministerialbürokratie legt sich quer und mit der Polizei an und der geschäftsführende Innenminister greift nicht durch.“

In der mit 2,2 Millionen Überstunden belasteten Bundespolizei ist man sehr verärgert über die Berliner Bürokraten.

„Mit dieser Auffassung lässt das Bundesinnenministerium die Polizistenfamilien im Stich, obwohl man sich sonst gerne mit dem Titel ‚Familienfreundlicher Arbeitgeber’ schmückt und ‚Stark für dich’-Kampagnenplakate aufhängt. Das ist unglaubwürdig. Wo man hier die Möglichkeit hätte, ganz praktisch etwas für Polizistenfamilien zu tun, setzt der oberste Dienstherr einem modernen Familienleben nur sein überholtes Handeln entgegen und bleibt in alten Mustern stecken“, so Radek.


11. November 2017 | Bereich: Allgemein | | Drucken |

7. November 2017

SpiegelTV: Inside Bundespolizei


7. November 2017 | Bereich: Allgemein | | Drucken |
Schluss mit der Geheimniskrämerei! Bundespolizeibericht veröffentlichen!

Jörg Radek, Vorsitzender GdP-Bezirk Bundespolizei

Pressemitteilung vom 07.11.2017

Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) drängt auf eine Veröffentlichung des Jahresberichtes der Bundespolizei 2016. „Morgen wird der Lagebericht des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik vorlegt. Das ist richtig so. Aber wo bleiben die Berichte der anderen Sicherheitsbehörden?“ fragt Jörg Radek, Vorsitzender der GdP in der Bundespolizei.

Der Jahresbericht der Bundespolizei ist bereits über drei Monate überfällig. Ein Datum zur Veröffentlichung steht laut Gewerkschaft noch nicht fest.

„Während sich der Bundestagswahlkampf zu großen Teilen um das Thema Innere Sicherheit gedreht hat, war es bereits sehr erstaunlich, dass die aktuellen Zahlen und Fakten dazu zurückgehalten wurden. Auch nun zu den Sondierungsgesprächen wären die Zahlen wichtige Informationen zur Erarbeitung eines nachhaltigen Konzeptes für Innere Sicherheit. Diese Geheimniskrämerei ist nicht nachvollziehbar“, so Radek.

Die Gewerkschaft fordert, dass sowohl die Leistungen der Bundespolizei veröffentlicht werden, als auch Klarheit darüber hergestellt wird, unter welchen Bedingungen diese erstritten wurden.

Radek: „Auf eine Kleine Anfrage von Bündnis 90/Die Grünen hin hat die Bundesregierung bereits die enormen Überstundenberge zugegeben. Das Bundesinnenministerium bleibt aber die Antwort schuldig, wofür diese angefallen sind. Unsere Kolleginnen und Kollegen haben eine anständige Arbeit geleistet, das gehört veröffentlicht.“


7. November 2017 | Bereich: Allgemein | | Drucken |

26. Oktober 2017

Massiver Personalmangel im bahnpolizeilichen Bereich

Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) schlägt Alarm: Es fehlt Personal bei der Bahnpolizei. Die Sicherheit im bahnpolizeilichen Bereich weist vor allem auf den Bahnhöfen zusehends Lücken auf.

„Derzeit ist ein Großteil der Bahnpolizeidienststellen regelmäßig zeitweise geschlossen, weil schlicht das Personal fehlt. An anderen Dienststellen führt der Personalmangel zu Besetzungen von teilweise nur 70 Prozent. Die Dramatik der Situation wird einem klar, wenn man weiß, dass manche Reviere für ein ganzes Bundesland zuständig sind. Das ist so nicht mehr hinnehmbar und eine Zumutung für die Bürgerinnen und Bürger“, beschreibt Jörg Radek, Vorsitzender der GdP in der Bundespolizei die Situation.

Dazu findet ihr zwei lesenswerte Artikel: aus dem Gießener Anzeiger zu den Zuständen am Gießener Bahnhof und aus der Ostsee-Zeitung zur Personalsituation an den großen Bahnhöfen in Mecklenburg-Vorpommern.

 

http://www.giessener-anzeiger.de/lokales/stadt-giessen/nachrichten-giessen/an-belastungsgrenze-bundespolizei-fehlt-am-bahnhof-giessen-massiv-personal_18274809.htm

 

http://www.ostsee-zeitung.de/Mecklenburg/Wismar/Polizei-fehlt-Personal-Bahnhoefe-nicht-mehr-sicher


26. Oktober 2017 | Bereich: Allgemein | | Drucken |

13. Oktober 2017

Zukunftskonzept Grenzschutz dringend erforderliche!

Angesichts der Ankündigung von Bundesinnenminister de Maizière, die Kontrollen an der deutsch-österreichischen Grenze um weitere sechs Monate zu verlängern, wird es nun auch dringend Zeit, endlich ein Entlastungskonzept für die eingesetzten Polizeikräfte zu erarbeiten und die anderen Binnengrenzabschnitte nicht aus dem Auge zu verlieren.

Aufgrund der anhaltenden Gefahr ist die Entscheidung des Ministers polizeilich nachvollziehbar. Nicht nachvollziehbar ist jedoch, warum diese Kontrollen lediglich an der deutsch-österreichischen Grenze stattfinden und Lücken an den Grenzen zu Belgien, Frankreich oder Polen akzeptiert werden. Nur eine personalstarke Bundespolizei ermöglicht Kontrolldichte und Fahndungsdruck.

Insgesamt soll die Bundespolizei 3.760 Kilometer Land- und 760 Kilometer Seegrenze schützen. Doch um Sicherheit überall in gleichem Maße wie beim jetzigen Einsatz gewährleisten zu können, bräuchten wir über 5.000 Beschäftigte mehr. Der riesige Berg von 2,3 Millionen Überstunden, den die Bundespolizeikräfte bislang angehäuft haben, belegt überdeutlich, dass es so in Zukunft nicht weiter gehen kann. Wir fordern daher vom Bundesinnenministerium, ein Entlastungskonzept für die Bundespolizei vorzulegen!

Bislang gibt es keinen Vorschlag, die Überstunden zu reduzieren und keine Maßnahmen, die Belastung zu senken. Die Schaffung neuer Stellen durch die scheidende Bundesregierung diente lediglich dem Ausgleich der Ruhestandszahlen. Damit werden nur alte Versäumnisse geheilt, ohne den gegenwärtigen Herausforderungen gerecht zu werden. Ein Konzept für die Zukunft ist das nicht!

Neue Osnabrücker Zeitung: „Polizeigewerkschaft: Grenzen sind offen wie ein Scheunentor“


13. Oktober 2017 | Bereich: Allgemein | | Drucken |

6. Oktober 2017

Polizei wird von anderen Behörden missbraucht …

15.000 Stellen mehr wollen CDU und SPD für die Polizei bereitstellen. „Noch nicht ausreichend“, sagt Oliver Malchow, Vorsitzender der Gewerkschaft der Polizei. FAZ.NET erklärt er, wo seine Kollegen am dringendsten gebraucht werden.

Link zum Interview auf FAZ.NET


6. Oktober 2017 | Bereich: Allgemein | | Drucken |

25. September 2017

Wie finden sie Wertschätzung? – Nur zufällig …

Hätte man es absichtlich verstecken wollen, hätte man es kaum besser machen können: Seit März besteht ein umfassendes Handlungspapier mit dem Titel „Wertschätzung durch gemeinsame Gestaltung der Arbeitswirklichkeit“ zur Etablierung des öffentlichen Dienstes als attraktiver und moderner Arbeitgeber, das unter Federführung des Bundesinnenministeriums entstanden war. In den Behörden ist das Papier jedoch erst vor wenigen Tagen angekommen. Eine Anweisung zur Umsetzung gibt es nicht. Gut versteckt waren die Handlungsempfehlungen lediglich auf den Seiten des Demografie-Portals und der BAköV veröffentlicht. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.

Denn das Papier hat es in sich und könnte wohl von jedem Gewerkschafter so unterschrieben werden. Wertschätzung, so heißt es, sei „ein strategisches Handlungsfeld der Personalpolitik“ und die Verantwortung dafür liegt vor allem auch bei den Führungskräften. So heißt es: „Wenn die Haltung stimmt, stimmt auch das Verhalten“.

Im Alltag erleben wir das oft anders: Das Gegenteil von Fürsorge ist Gleichgültigkeit. Gleichgültig gegenüber der Auszahlung von Bezügen oder gegenüber den Bearbeitungszeiten von Beihilfeanträgen. Oder wenn unter dem Deckmantel „Einsatzangelegenheit“ den Personalräten die Mitbestimmung bei Arbeits- und Gesundheitsschutz verweigert wird.

Die Arbeitsgruppe definiert in ihrem Papier Handlungsempfehlungen für verschiedene Bereiche im Arbeitsalltag, in denen Wertschätzung gelebt werden soll. Wichtigster Punkt ist die direkte Kommunikation. Also z.B. keine Äußerung von Kritik gegenüber Dritten, das Schaffen von physischen oder rein zeitlichen Räumen, in denen Gespräche stattfinden können oder die Förderung sozialer Kompetenzen.

Außerdem müssen Beschäftigte in Entscheidungsprozesse eingebunden und ihnen Entscheidungen transparent gemacht werden. Dazu zählt auch, Anregungen, Bedürfnisse und Befürchtungen der Beschäftigten ernst zu nehmen und mit einzubeziehen.

Schließlich kommen die Autoren zu dem Schluss: „Wertgeschätzte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind motiviertere und gesündere Beschäftigte. Somit sind eine mitarbeiterorientierte Personalpolitik mit einer wertschätzenden Kultur ein wesentlicher Schlüssel, um die Arbeitsplätze in den Behörden zukunftsgerecht auszugestalten, Arbeitsklima, Arbeitsbedingungen und zugleich die Attraktivität der Verwaltung als Arbeitgeber zu fördern.“

Stimmt! Doch nun gilt es, eine verbindliche Umsetzung herbeizuführen. Es nützt den Kolleginnen und Kollegen nichts, nur eine Arbeitsgruppe einzusetzen. Deren Empfehlungen und Beschlüsse müssen in den Behörden verankert und mit Leben gefüllt werden!


25. September 2017 | Bereich: Allgemein | | Drucken |